Vallée d´Aoste

Valle d'Aosta oder Vallée d'Aoste ist ein Weinbaugebiet im Aostatal im Nordwesten Italiens. Die hier hergestellten Weine haben seit 1971 den Status einer „kontrollierten Ursprungsbezeichnung“ (DOC).

Die Appellation beschreibt sehr detailliert, welche Rebsorten in welchen Orten angebaut werden dürfen. Hier seien nur die wichtigsten Gemeinden aufgezählt: auf der georografisch rechten Seite des Flusses Dora Baltea: Donnas, Hône, Arnad, Issogne, Champdepraz, Montjovet, Châtillon, Pontey, Chambave, Fénis, Saint-Marcel, Brissogne, Pollein, Charvensod, Gressan, Jovençan, Aymavilles, Villeneuve, Arvier und Avise. Auf der georografisch linken Seite des Flusses Dora Baltea: Pont Saint-Martin, Donnas, Perloz, Arnad, Bard, Verrès, Challand-Saint-Victor, Montjovet, Saint-Vincent, Châtillon, Saint-Denis, Verrayes, Chambave, Nus, Quart, Saint-Christophe, Aosta, Sarre, Saint-Pierre, Villeneuve, Saint-Nicolas, Arvier, Avise, La Salle und Morgex.

Im Jahr 2014 wurden von 253 Hektar Rebfläche 13.264 Hektoliter DOC-Wein erzeugt.

Folgende Weine sind für die Produktion zugelassen: Bezeichnung jeweils „Valle d'Aosta …“ oder „Vallée d'Aoste …“, gefolgt von dem Namen der jeweiligen zugelassenen Rebsorte: Müller Thurgau, Gamay, Pinot nero oder Pinot noir, Pinot grigio, Pinot bianco, Chardonnay, Mayolet, Petite Arvine, Merlot, Fumin, Syrah, Cornalin d’Aoste (Humagne Rouge, Cornalin), Rouge du Pays, Nebbiolo, Petit rouge, Prëmetta, Moscato bianco oder Muscat petit grain, Gewürztraminer, Gamaret, Vuillermin. Die genannten Rebsorten müssen zu mindestens 85 % im jeweiligen Wein enthalten sein. Höchstens 15 % andere, im Aostatal zum Anbau zugelassenen Rebsorten der korrespondierenden Farbe dürfen zugesetzt werden.