Bordeaux

Das Weinbaugebiet Bordeaux, (fr. Bordelais), ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet der Welt.  Es gibt etwa 3000 Château, die die weltberühmten Weine erzeugen. Ein differenziertes System von subregionalen und kommunalen Appellationen schafft unter ihnen eine qualitative Hierarchie. Typisch sind die trockenen, langlebigen Rotweine, die im Médoc fruchtiger und in Saint-Émilion und Pomerol sanfter und voller ausfallen. Knapp 20 % der Produktion entfällt auf Weißwein.

Das Weinbaugebiet von Bordeaux umfasst Lagen des in Südwestfrankreich gelegenen Départements Gironde.

Die Region lässt sich in fünf deutlich unterschiedliche Gebiete einteilen:

  • Das Médoc beginnt nördlich von Bordeaux und zieht sich über 70 km auf dem linken Ufer der Gironde.
  • Die Graves beginnen südlich von Bordeaux und nehmen das südliche Ufer der Garonne ein.
  • Das Entre-Deux-Mers ist das Hügelland zwischen Garonne und Dordogne.
  • Das Libournais bezeichnet die Umgebung der Stadt Libourne auf dem rechten Ufer der Dordogne.
  • Nordwestlich davon liegen Blayais und Bourgeais nördlich des Zusammenflusses von Dordogne und Garonne.

Der nahe Atlantik sorgt für ein mildes, ausgeglichenes Klima ohne extreme Temperaturschwankungen. Charakteristisch sind in der Regel frostfreie Winter, feuchte Frühjahrsmonate und sonnige Sommer von Juli bis Oktober.

Die meistverbreitete Rebsorten in Bordeaux sind:

Rot:
  • Merlot
  • Cabernet Sauvignon
  • Cabernet Franc
  • Malbec
  • Petit Verdot
  • Carménère
 
Weiß
  • Sémillion
  • Sauvignon Blanc
  • Muscadelle.